Observatorium Uraniborg/Uranienburg (Dänemark) : "Urraniburgum in Italia." - Kupferstich aus Meisners Schatzkästlein. - Ausgabe bei Paul Fürst, Nürnberg, 1637-1678

Observatorium Uraniborg/Uranienburg (Dänemark) : “Urraniburgum in Italia.”
(Der Orstzusatz in der Beschriftung “Italia” ist irrig).

Kupferstich, ca. 1637-1678.

Aus : “Libellus Novus Politicus Emblematicus Civitatum Pars”
(Daniel Meisner’s Schatzkästlein). – Ausgabe bei Paul Fürst (H 16).

Darstellung (Plattenrand) : 10,5 × 14,8 cm
Blatt : 14,5 × 17,8 cm

In der Platte unten mittig monogr.: “C.S.”,
siehe K. Eymann, in: D. Meisner – E. Kieser, Politisches Schatzkästlein.

Das Blatt mit teils größeren Bräunungen bzw. Stockflecken in den breiten Rändern, schmaler Papierstreifen entlang der linken Blattkante verklebt. Rückseitig Reste früherer Montage an der oberen Blattkante (nicht nach vorne durchdrückend).

Die Darstellung selbst in guter Erhaltung.

“Uraniborg (dt. „Uranienburg“) war das Observatorium des dänischen Astronomen Tycho Brahe. Es wurde von 1576 bis 1580 auf Ven gebaut, einer Insel im Öresund. Tycho schrieb am 8. August 1576, dass sie den Grundstein gelegt hatten. Das Gebäude wurde Urania gewidmet, der Muse der Astronomie, und nach ihr Uraniborg benannt, das Schloss der Urania. […] Uraniborg wurde eine Art frühes Forschungszentrum, welches Studenten aus vielen Regionen anzog. Der Palast beherbergte Ausrüstung für alchemistische Forschungen. Die Gärten bestanden aus Kräutern und Blumen, die geometrisch in Mustern angeordnet waren. In der Nähe lag Tychos Stjerneborg-Sternwarte, die er bauen ließ, als er bemerkte, dass Uraniborg nicht stabil genug für seine präzisen Instrumente war. Mit dem Verlust der Unterstützung durch den neuen König Christian IV. verließ Tycho Ven im Jahre 1597, und sowohl Uraniborg als auch Stjerneborg wurden kurz nach seinem Tode zerstört.” (Wikip.)

95 EUR