Der selige Gamalbert (Metten/Deggendorf) : “Der heilige Gamelbertus Priester.” - Kupferstich bei Maximilian Rassler SJ : Heiliges Bayer-Land, 1714

Der selige Gamalbert (Metten/Deggendorf) : “Der heilige Gamelbertus Priester.”

Kupferstich bei Maximilian Rassler SJ :
Heiliges Bayer-Land, 1714.

Zuerst erschien das Werk unter Matthaeus Rader SJ in Latein unter dem Titel
“Bavaria Sancta Et Pia” in 4 Bänden von 1615–1628.

Die Entwürfe für die Stiche in dem Werk stammen von Peter Candid u. Matthaeus Kager.
Die Ausführung in Kupferstich lag hier bei Raphael Sadeler dem Jüngeren.

Darstellung (einschl. gestochener Schrift) : 22 × 15,5 cm.
Blattgröße : 32 × 20 cm (breitrandig/beinahe vollrandig erhalten).

Mit allen fünf zugehörigen Textseiten.

Klarer, wenn auch etwas heller Abzug in sauberer, schöner Erhaltung. Lediglich winzige Wurmlöchlein in der oberen rechten Ecke sowie schwach fingerfleckig.

Tag : 17. Januar

“Gamelbert kam aus einem edlen Geschlecht und war Grundherr in Michaelsbuch. Mitte des 8. Jahrhunderts erwarb er auf dem gegenüberliegenden Donauufer zwischen Mariaposching und Deggendorf vom Bayernherzog Tassilo ein Waldstück, für das er eine Steuer namens „Medema“ zu zahlen hatte, aus der sich dann der Name Metten für diesen Ort und das Kloster ableitete. Der erste Abt des Klosters war sein Patenkind Utto, der von seiner Einsiedelei aus (dem heutigen Uttobrunn) den Bau des Klosters leitete. Als im Jahr 766 zwölf Mönche aus dem Kloster Reichenau in das Kloster kamen, sollen dort bereits rund 300 Menschen gelebt haben. Gamelbert wird in der Kunst als Weltpriester oder als ein von Vögeln umgebener Pilger dargestellt.” (Wikip. 9.1.13)

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