Sel. Berta: "Die Selige Bertha mit ihrem Bruder." (Kloster Biburg/Abensberg). - Kupferstich bei Maximilian Rassler SJ : Heiliges Bayer-Land, 1714

Sel. Berta: “Die Selige Bertha mit ihrem Bruder.” (Kloster Biburg/Abensberg)

Kupferstich bei Maximilian Rassler SJ :
Heiliges Bayer-Land, 1714.

Zuerst erschien das Werk unter Matthaeus Rader SJ in Latein unter dem Titel
“Bavaria Sancta Et Pia” in 4 Bänden von 1615–1628.

Die Entwürfe für die Stiche in dem Werk stammen von Peter Candid u. Matthaeus Kager.
Die Ausführung in Kupferstich lag meist bei Raphael Sadeler dem Älteren u. Jüngeren.

Darstellung (einschl. gestochener Schrift) : 22 × 15 cm.
Blattgröße : 32 × 20 cm (breitrandig/beinahe vollrandig erhalten).

Mt dem vollständigen Textblatt .

Guter Abzug. Im oberen Bereich der Darstellung ein kleiner Braunfleck. Ansonsten lediglich die breiten weißen Blattränder teils alt- u. fingerfleckig. Durch ein Passepartout würden die kleinen Mängel weitestgehend verdeckt.

“Graf Heinrich I. von Sittling und dessen Gemahlin Bertha, Tochter des Grafen Eberhard I. von Ratzenhofen, genannt die „Selige Bertha“, übergaben bei Verteilung ihres Erbes die ihnen gehörende Burg Biburg, welche ursprünglich Heiratsgut von Bertha war, an ihre beiden jüngeren Söhne Konrad und Arbeo. Gemäß dem Wunsch ihrer Mutter Bertha schenkten Konrad und Arbeo ihre Burg Biburg im Jahre 1125 der Domkirche zu Bamberg mit der Auflage, dort ein Kloster zu errichten. Mithin gilt die „Selige Bertha“ als Stifterin des Klosters. Mit dem Bau der Kirche wurde bereits 1125 begonnen. 1133 konnte sie bereits vorläufig eingeweiht werden. Im Jahre 1140 war der Klosterkomplex soweit fertiggestellt, so dass er von den Bischöfen Heinrich von Regensburg und Egilbert von Bamberg zu Ehren „Unserer Lieben Frau“ geweiht werden konnte. Eberhard von Sittling und Biburg, ein weiterer Sohn der „Seligen Bertha“ wurde daraufhin erster Abt des Klosters Biburg. Sein älterer Bruder Ulrich wurde zum Vogt des Klosters bestellt. Ursprünglich als Doppelkloster d.h. sowohl als Männer- als auch als Frauenkloster erbaut, brannte es 1278 nieder, wobei das Frauenkloster nicht wieder errichtet wurde. […] Das Grab der „Seligen Bertha“ befand sich ursprünglich in der ebenfalls von ihr gestifteten nahe gelegenen Wallfahrtskirche Allersdorf und wurde später mit der Deckplatte des Hochgrabes in die Klosterkirche übertragen, in welcher der „Bertastein“ in der Apsis des südlichen Seitenschiffes noch zu sehen ist.” (Wikip. 16.1.13)

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