Rainer Maria Rilke : Gedichte in Auswahl. - Leipzig, Institut für Buchgestaltung, 1958

Rainer Maria Rilke : Gedichte in Auswahl.

Institut für Buchgestaltung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.
Gesamtgestaltung von Oskar Zech,
in der »Gavotte«-Schrift von Rudo Spemann.

Leipzig, 1958.

Quart : 30 × 20,5 cm.
Kollation : 63 Seiten, [1] Bl.
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit und Erhaltung geprüft.

Bitte zur Beachtung : Es handelt sich hier um die Normalausgabe.
Die Vorzugsausgabe hatte eine Auflage von 100 num. Exemplaren.

Gebunden in altrosa Seide mit Titelgoldprägung und blauem Rückenschildchen. Orig. Schuber angestaubt, berieben sowie gering altfleckig, hinterer Buchdeckel mit schwachem Fleck (siehe Abb.). Bindung zwischen den einzelnen Lagen teils sichtbar jedoch fest/stabil. Papier innen leicht gewellt sowie an den Rändern etwas lichtschattig, am Untersteg unbeschnitten.
Impressum mit Signet der Handpresse Oskar Zech.

“Rudolf „Rudo“ Spemann (* 22. April 1905 in Würzburg; † 11. Juli 1947 in Schepetiwka) war deutscher Schriftdesigner und Kalligraph. Ab 1924 studierte er an der Königlichen Kunstgewerbeschule München bei Fritz Helmuth Ehmcke und Emil Preetorius, ein Jahr später wechselte er an die Kunstakademie Stuttgart zu Friedrich Hermann Ernst Schneidler, wo er ab 1930 als Assistent arbeitete. 1935 wechselte er als freischaffender Grafiker in München. Ab 1937 war er für zweieinhalb Jahre Dozent an der Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig bei Walter Tiemann. 1939 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger, 1947 starb er in Schepetiwka, Ukraine in Kriegsgefangenschaft. Ab 1929 zeichnete er für die satirische Wochenzeitschrift Simplicissimus. Die von ihm entworfene Schriftart Gavotte erschien 1940 in der Schriftgießerei der Gebr. Klingspor und wird heute von Linotype vertrieben. Seinen Nachlass überließ die Familie Spemann dem Klingspor-Museum in Offenbach am Main zu dessen Gründung 1953. Zwei seiner Kalligraphien wurden in die Berliner Sammlung Kalligraphie in der Akademie der Künste aufgenommen.” (Wikip.)