Hl. Laurentius : Kupferstich aus Matthaeus Rader SJ : Bavaria Sancta, 1624

Hl. Laurentius

Kupferstich, Raphael Sadeler d. Jüngere, 1624.
Aus: Matthaeus Rader SJ. : Bavaria Sancta.

Darstellung (Plattenrand) : 22 × 15,5 cm
Blatt : 31 × 21 cm

Unten rechts in der Platte bezeichnet : “R. Sad. Iunior fecit”

Sehr schöner, gratig klarer Abzug auf festem Papier.
Feiner Altersschmelz, keine Restaurierungen etc.

Lediglich im unteren Bereich der Darstellung und mittig links ganz schwache, unauffällige Bräunungen sowie Stockfleckigkeit der Blattränder – weit außerhalb der Darstellung (siehe Abb.).

Vita : “Laurentius von Rom (* evtl. in Osca (Spanien) oder Laurentum; † 10. August 258 in Rom) war römischer Diakon zur Zeit des Papstes Sixtus II. und starb als christlicher Märtyrer, weshalb er als Heiliger geführt wird. Sein Fest ist der 10. August. Dieser Termin gilt für die evangelische, anglikanische, römisch-katholische und orthodoxe Kirche. Der armenische Gedenktag ist der 11. August.
Der Heilige gilt als der bekannteste Träger des Namens Laurentius. Da der Name am wahrscheinlichsten Der Mann aus Laurentum bedeutet, könnte Laurentius auch tatsächlich aus der Stadt Laurentum südwestlich von Rom gestammt haben, die bei Rom lag. Er ist der Schutzpatron der Bibliothekare, Archivare, Studenten sowie vieler, die mit Feuer zu tun haben, etwa der Bierbrauer, Wäscherinnen und Köche. Bei Hexenschuss, Ischias- und Hautleiden wird er ebenfalls angerufen”. (Wikip.)

Dt. Namen für Laurentius : Lorenz, Laurenz, Laurent

Vita : Matthäus Rader (* Anfang 1561 in Innichen, Südtirol; † 22. Dezember 1634 in München) war Jesuit, Philologe und Historiker.
Nach dem Abschluss seiner Gymnasialstudien am Jesuitengymnasium München (heute Wilhelmsgymnasium München) trat er 1581 in den Jesuitenorden ein, studierte Philosophie und Theologie in Augsburg und Ingolstadt. Als Professor wirkte er 22 Jahre lang an den Jesuitenkollegien Augsburg, Dillingen und München. Maximilian I. beauftragte ihn 1614 mit der Fortsetzung des an den Augsburger Stadtpfleger Markus Welser vergebenen Werks zur Bayerischen Geschichte (Rerum Boicarum libri quinque), was ihm letztendlich von der Ordensleitung verboten wurde. Rader verfasste unter anderem auch das dreibändige Werk Bavaria sancta …”

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