Antoine III. de Gramont (1604-1678) : Kupferstich-Porträt von Pierre Daret, 1652

Antoine III. de Gramont (1604-1678) :

ANTHOINE DE GRAMONT Duc Pair et Maréchal de France, Souverain de Bidache …”

Kupferstich-Porträt von Pierre Daret, 1652.

Darstellung (=Plattenrand) : 20,5 × 13,3 cm.
Blatt : 28 × 19 cm.

Das Blatt in den Rändern leicht gebräunt sowie gering stock- bzw. fingerfleckig. In der unteren rechten Ecke schmale Knickspur. Rückseitig zwei schmale Streifen früherer Montage – nicht auf der Vorderseite durchschlagend.
Die Darstellung selbst in schöner Erhaltung.

“Antoine III. de Gramont (* 1604 auf Schloss Hagetmau; † 12. Juli 1678 in Bayonne) war ein französischer Militär, Diplomat und Staatsmann, der ab 1641 das Amt des Marschalls von Frankreich bekleidete. Außerdem war er Vizekönig von Navarra und Béarn sowie Gouverneur von Bayonne. Seine Titel waren unter anderem Herzog von Gramont, Graf von Guiche und Louvigny, „Souverain de Bidache“ und Ritter des Ordens vom Heiligen Geist. Antoine de Gramont stammte aus einem alten südfranzösischen Adelsgeschlecht. Sein Vater war Antoine II. de Gramont, 1. Herzog von Gramont, seine Mutter war Louise († 1610), Tochter des Marschalls Roquelaure (1543–1623). Gramont war ein eifriger Parteigänger Richelieus. Es heißt, er habe einmal im Trunk geäußert, dass ihm an Richelieu mehr gelegen sei als am König und dem gesamten königlichen Haus. Seitdem förderte der Kardinal ihn mit besonderem Nachdruck. 1634 heiratete Gramont dessen Nichte Françoise-Marguerite du Plessis de Chivré († 1689), die Tochter Hectors de Chivré, seigneur du Plessis. Gramont nahm an vielen Schlachten des Dreißigjährigen Krieges teil, wurde am 22. September 1641 Marschall von Frankreich und erhielt 1643 von Ludwig XIV. für sich und seine Nachkommen den Herzogstitel. 1653 wurde er Staatsminister, 1657 französischer Botschafter beim Reichstag in Frankfurt am Main und warb 1660 für den König um die Hand Maria Theresias von Spanien. Von 1661 bis 1671 war er der erste Colonel Général des Gardes françaises. Er starb 1678.” (Wikip.)

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