Künstlergraphik (16.-20. Jahrhundert)

Hans Niedermeyer (*1884): Bürgerhaus/Dillingen - Radierung, 1924

Hans Niedermeyer (*1884 Regensburg) :

Bürgerhaus (wohl Dillingen)

Radierung auf Bütten, (19)24

In der Platte monogrammiert und datiert,
unterhalb der Radierung mit Bleistift signiert.

Rückseitig die Ortsangabe „Dillingen“ mit Bleistift notiert.

Darstellung (Plattenrand) : 15,5 × 10 cm
Blatt : 27,5 × 25 cm

Das Blatt in den breiten unbedruckten Rändern etwas stockfleckig, rechte wie untere Blattkante deutlich lichtschattig.
Die Radierung selbst in schöner Erhaltung.

Prof. Hans Niedermeyer wurde 1884 in Regensburg geboren,
war Architekt u. Graphiker.

22 EUR





Hans Niedermeyer (*1884): München/Schwabing - Radierung

Hans Niedermeyer (*1884) :

Schwabing / Gohren-Schlössl

Radierung in Braunton, 1920.

In der Platte monogrammiert und datiert,
unterhalb der Radierung mit Bleistift signiert.

Darstellung : 8,5 cm x 5,5 cm
Blatt : 16 × 13 cm

Das kleine Blatt mit wenigen dunklen Punkten (Papiereinschlüsse) in den unbedruckten Rändern.
Die Radierung selbst in guter Erhaltung.

Gohren-Schlösschen, Neufeld

Hans Niedermeyer wurde 1884 in Regensburg geboren, war Architekt und Graphiker.

25 EUR





Wappen: Johann Philipp von Fechenbach/Kollegiatstift Landshut - 2 Kupferstiche, 1756

Wappen :
Johann Philipp Carl Antoni von Fechenbach (Propst des Kollegiatstifts St. Martin und Kastulus – Landshut)
„Churfürstl. Stüffts Dechanat“

2 Kupferstiche, 1756.

Aus : Zimmermann, Joseph Anton, Chur-Bayrisch Geistlicher Calender … worinnen die Kirchen-Feste, das Churfürstl. Geistl. Raths-Collegium samt … Portraits … wie auch alle … Praelaturen … Filialen und Sacellen … enthalten seyend. – Rentamt Landshut, 1756

Blattmaß : jeweils 17,5 × 10,5 cm

Erhaltung :
Beide Blätter am oberen Rand gebräunt sowie stockfleckig, einige Wurmlöchlein mittig nah der Oberkante. Bildseits wie auch rückseitig Abklatsch der Schrift von gegenüberliegender Seite.

Johann Philipp Carl Anton Freiherr von Fechenbach (1708-1779) war von 1746–1767 Propst des Kollegiatstifts Landshut, Domherr zu Würzburg seit 1756 und Reichstagsgesandter.

55 EUR





Wappen : Kollegiatstift Vilshofen - 2 Kupferstiche, 1756

Wappen : „Hochansehentl. Collegiat Stüfft Vilshoffen“ „ Stüfts Probstey“

2 Kupferstiche, 1756.

Aus : Zimmermann, Joseph Anton, Chur-Bayrisch Geistlicher Calender … worinnen die Kirchen-Feste, das Churfürstl. Geistl. Raths-Collegium samt … Portraits … wie auch alle … Praelaturen … Filialen und Sacellen … enthalten seyend. – Rentamt Landshut, 1756

Blattmaß : jeweils 17,5 × 10,5 cm

Erhaltung :
Beide Blätter an oberem Rand stärker gebräunt sowie gering altfleckig, einige winzige Wurmlöchlein jeweils in unterer linker Ecke. Bildseits wie auch rückseitig Abklatsch der Schrift von gegenüberliegender Seite.

Das Kollegiatstift Vilshofen ist ein ehemaliges Kollegiatstift in Vilshofen an der Donau in Bayern in der Diözese Passau.

55 EUR





Hannover - Lithographie/A. Hornemann, c. 1850

„Hannover von der Göttinger Chausée”

Kreidelithografie,
nach der Natur gezeichnet von A. Hornemann.

Hannover, C.F. Hornemann’sche Hof-Kunsthandlung, um 1850.

Darstellung : 15,5 × 23,5 cm
Blatt : 23 × 31 cm

Erhaltungseinschränkungen :
Das Blatt rund um die Darstellung gebräunt (vormaliger Passepartoutausschnitt) sowie angestraubt und etwas knickspurig.

Friedrich Adolph Hornemann, auch Adolph / Adolf Hornemann (1813 Hannover – 1890 Düsseldorf), deutscher Maler und Lithograf der Düsseldorfer Malerschule.

Christian Friedrich Hornemann (1783 – 1861 Hannover), deutscher Kupferstecher, Hof-Kunsthändler, Kupfer- und Steindrucker, Diakon und Zeichen-Lehrer sowie Verleger und Buchhändler.

125 EUR





Karl Schropp (*1899): Vater und Sohn - Radierung, 1920

Karl Schropp (1899-1978) : Vater und Sohn in der Altstadtgasse

Radierung, 1920.
Unten rechts handsigniert sowie in der Platte bez. und datiert.
Exemplar Nr. 50 (von 250).

Darstellung/Plattenrand : 19,5 × 15,5 cm
Blatt : 29,5 × 23,5 cm

Die Radierung und etwas darüber hinaus lichtgebräunt (= vormaliger Passepartoutausschnitt), die Ränder gering stockfleckig.
Rückseitig Reste vormaliger Montage entlang aller vier Blattränder.

Karl Schropp (1899-1978), studierte von 1921-1927 an der Kunstschule in Karlsruhe bei Fehr und Haueisen, und lebte bis 1929 in Heidelberg, dann bei Genua und später wieder in Heidelberg.

35 EUR





Monogrammist "ES" : Zwei Hirten - Radierung

Monogrammist „ES“ : Zwei Hirten mit Kühen und einer Ziege

Radierung,
oben rechts in der Platte monogrammiert: „ESv. / III“.

Darstellung/Plattenrand : 20,5 × 20,5 cm
Blattmaß : 36 × 51,5 cm

Das vollrandige Blatt (mit Wasserzeichen und Blindstempel) an den äußersten Rändern teils lichtschattig bzw. gering angestaubt, mit wenigen Fingerknicken. Erbsgroße Beschabung oben rechts neben der Darstellung (außerhalb des Plattenrandes). – Die Darstellung selbst in sehr schöner Erhaltung.

35 EUR





Otto Keitel (1862-1902): Starenkasten bei altem Schuppen - Radierung, 1901

Otto Keitel (1862-1902) : Starenkasten über einem altem Schober auf dem Felde

Radierung, 1901.
Unten links in der Platte bezeichnet und datiert.

Darstellung : 15 × 25 cm
Blatt : 32,5 × 47,5 cm

Das breitrandige Blatt in den unbedruckten Rändern angestaubt, lichtschattig sowie stockfleckig, mit Knickspuren in den Ecken. Auch die Darstellung selbst etwas stockfleckig (siehe Abb.).

Zur Abbildung : Aufgrund seiner Größe kann das Blatt nur in Teilen abgebildet werden.

Carl Adolph Otto Keitel (1862 Braunschweig – 1902 Pasing), deutscher Tiermaler und Radierer.
Keitel besuchte an der Technischen Hochschule in Braunschweig den Unterricht bei Karl Friedrich Adolf Nickol, lernte in der Xylographischen Kunstanstalt Brend’amour & Cie. von Richard Brend’amour den Holzschnitt und besuchte im Schuljahr 1883/1884 die Elementarklasse von Heinrich Lauenstein an der Kunstakademie Düsseldorf. 1885 wechselte er auf die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar, wo der Maler Albert Brendel ihn an die Tiermalerei heranführte. Von 1890 bis 1894 besuchte er die Großherzoglich Badische Kunstschule Karlsruhe und wurde u.a. Schüler des Tiermalers Heinrich von Zügel, dem er 1895 nach München folgte. Die Kunst der Radierung vervollkommnete er bei Peter Halm. Für seine Radierungen wurde er besonders bekannt, einige Werke wurden für die Pinakothek und die Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold angeschafft.

Stare, Nistkasten

45 EUR





Osmanisches Reich/Konstantinopel: Schlafende nach dem Bad - Kupferstich/Weigel, 1723

Osmanisches Reich / Konstantinopel :

„Ein schlafendes Türckisches frauenZimmer nach dem Bade.“

Kupferstich bei Chr. Weigel, 1723

Aus dem Kupferstichwerk :
Charles de Ferriol: Wahreste und neueste Abbildung Des Türkischen Hofes / welche nach denen Gemählden / so der Königliche Französische Ambassadeur, Monsr. de FERRIOL, Zeit seiner Gesandtschafft in Constantinopel im Jahr 1707. und 1708. Durch einen geschickten Mahler nach dem Leben hat verfertigen lassen / In fünff und sechzig Kupffer-Blatten gebracht worden. Nebst einer aus dem Französischen ins Teutsche übersetzten Beschreibung.

Nürnberg, Verlag Christoph Weigel.
Gedruckt bei Adam Jonathan Felßecker, 1723.

(= 2. deutsche Ausgabe, die erste dt. Auflage erschien 1719-1721)

Kostümwerk mit den bei Weigel gegenüber der französischen Erstausgabe
(exakt) verkleinerten Abbildungstafeln nach Jean-Baptiste van Mour (1671-1737),
der wie Ferriol in Konstantinopel lebte.

Darstellung (Plattenrand) : 15,8 × 10,5 cm
Blatt : 19,5 × 15 cm
Beigegeben ist die vollständige Beschreibung des Kupfers in Fotokopie.

Erhaltung:
Das Blatt an den äußersten Kanten leicht gebräunt, die unbedruckten Ränder gering alt- bzw. fingerfleckig.
Die Darstellung selbst in sehr schöner Erhaltung.

Original copperplate engraving from the 2nd German edition.
Full margins, in nice condition.

Hamam, Badehaus, Türkisches Bad, Orientalisches Bad

65 EUR





Osmanisches Reich/Konstantinopel: Spinnerin - Kupferstich/Weigel, 1723

Osmanisches Reich / Konstantinopel :

„Eine spinnende Türckin“

Kupferstich bei Chr. Weigel, 1723

Aus dem Kupferstichwerk :
Charles de Ferriol: Wahreste und neueste Abbildung Des Türkischen Hofes / welche nach denen Gemählden / so der Königliche Französische Ambassadeur, Monsr. de FERRIOL, Zeit seiner Gesandtschafft in Constantinopel im Jahr 1707. und 1708. Durch einen geschickten Mahler nach dem Leben hat verfertigen lassen / In fünff und sechzig Kupffer-Blatten gebracht worden. Nebst einer aus dem Französischen ins Teutsche übersetzten Beschreibung.

Nürnberg, Verlag Christoph Weigel.
Gedruckt bei Adam Jonathan Felßecker, 1723.

(= 2. deutsche Ausgabe, die erste dt. Auflage erschien 1719-1721)

Kostümwerk mit den bei Weigel gegenüber der französischen Erstausgabe
(exakt) verkleinerten Abbildungstafeln nach Jean-Baptiste van Mour (1671-1737),
der wie Ferriol in Konstantinopel lebte.

Darstellung (Plattenrand) : 15,8 × 10,5 cm
Blatt : 19,5 × 15 cm
Beigegeben ist die vollständige Beschreibung des Kupfers in Fotokopie.

Erhaltung:
Das Blatt in den unbedruckten Rändern leicht gebräunt.
Rechte sowie untere Blattkante etwas unregelmäßig.
Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.

Original copperplate engraving from the 2nd German edition.
Full margins, in nice condition.

65 EUR