Dekorative Graphik

S. Melchior: Kupferstich, J.E. Belling, 18. Jh.

S. Melchior / Vidimus enim Stellam eius.“

Kupferstich in Rötelton,
Joseph Erasmus Belling, Augsburg, 18. Jh.

Darstellung/Blatt : 14,2 × 8 cm
Unterlageblatt : 18,3 × 11,3 cm

Der kleine Kupfer entlang der oberen Blattkante auf ein größeres Unterlageblatt montiert. Unterlageblatt sowie Kupferstich gebräunt und stockfleckig, Unterlage zudem etwas knickspurig (siehe Abb.).
Die Darstellung ansonsten in schöner Erhaltung.

Heiliger Melchior, Heilige drei Könige

35 EUR





Philipp Melanchthon (*1497): Kupferstich, um 1650

Philipp Melanchthon (1497-1560):

„PHILIPPUS MELANTHON. ANNO AETATIS. 40.“

Kupferstich
nach Heinrich Aldegrever, um 1650.

Darstellung (Plattenrand) : 15 × 11,2 cm.
Blatt : 19 × 14,5 cm.
Unterlageblatt : 29 × 19,5 cm.

Der Kupfer an der rechten Seite mit zwei Papierstreifen auf ein größeres Unterlageblatt montiert. Die Radierung auf diesem Blatt mit blauer Pastellkreide durchkreuzt – leichter Abklatsch auf der Rückseite des Kupfers (bildseits nicht merklich, siehe Abb.).

Der Kupferstich selbst etwas angestaubt sowie gering stockfleckig.

Philipp Melanchthon (eigentlich Philipp Schwartzerdt; 1497 Bretten – 1560 Wittenberg). – Reformation, Wittenberg

35 EUR





Johannes Aventinus (*1477): Kupferstich/de Larmessin, 1682

Johannes Aventinus (1477-1534) :

„IOANNES, AVENTINUS, HISTOR, BAVARUS / JEAN AVENTIN.“

Kupferstich-Porträt
von Nicolas de Larmessin.

Aus: Académie Des Sciences Et Des Arts.
Amsterdam, Elzevier, 1682

Darstellung (Plattenrand) : 18,2 × 13,6 cm.
Blatt : 21 × 16 cm.
Unterlageblatt : 30 × 21,5 cm.

Der Kupferstich an der rechten Blattkante auf ein größeres Unterlageblatt montiert (siehe Abb.).
Rückseitiger Text sowie eine Kupferstichvignette vorderseits durchscheinend.

Die Darstellung selbst in sehr guter Erhaltung.

Das Unterlageblatt etwas angestaubt und gering knickspurig. Spuren einer Bleistiftnotiz von alter Hand an der unteren Blattkante.

Johannes Aventinus, eigentl. Johann Georg Turmair (1477Abensberg – 1534 Regensburg), deutscher Historiker und Hofhistoriograph.

35 EUR





Girolamo (Hieronymus) Zanchi (*'1516). - Kupferstich, ca. 1600

Porträt : Girolamo (Hieronymus) Zanchi (1516-1590).

Kupferstich, wohl um 1600.

Darstellung (Plattenrand) : 14 x 10 cm.
Blatt : 19,5 × 14 cm.
Unterlageblatt : 28 × 19,5 cm.

Das Blatt an rechter Kante auf größeres Unterlagepapier montiert. Dieses mit zwei Einrissen sowie Bleistiftnotizen von alter Hand am unteren Blattrand.

Der Kupfer etwas nachgedunkelt mit einer feinen, beim Druck entstandenen Fehlstelle rechts in der Darstellung.

Girolamo Zanchi (1516 Alzano Lombardo – 1590 Heidelberg), reformierter Theologe, Konfessionalist und Reformator.

35 EUR





Porträt: David Hendrik Chassé - Lithographie, 1831

Portrait : David Hendrik Baron Chassé (1765-1849).

Kreide-Lithographie,
Brüssel, bei A. Colinez, 1831.

Darstellung (ohne Schrift) : ca. 24 × 23 cm.
Blatt : 39 × 30,8 cm.

Das Blatt etwas stockfleckig – wenige Bräunungen auch innerhalb der Darstellung (Wangenpartie).
Rund um Darstellung und Schrift gering lichtschattig (vormaliger Passepartoutausschnitt).

Baron David Hendrik Chassé (1765 Tiel im Gelderland – 1849 Breda), niederländischer General.

45 EUR





Porträt-Fotographie : Albert Bassermann (1867 Mannheim 1952)

Albert Bassermann (1867 – Mannheim – 1952)

Autogramm-Fotografie (Portrait),
signiert.

Rückseitiger Stempel :
„Copyright by / Photo Rolf Lantin / Düsseldorf“.

Fotografie : 22 × 16,5 cm

Deutliche Knickspur in unterer rechter Ecke -
ansonsten in guter Erhaltung.

Albert Bassermann (1867 Mannheim; † 15. Mai 1952 auf dem Flug von New York nach Zürich), deutscher Theater- und Filmschauspieler, Träger des Iffland-Rings.

Autograph

20 EUR





Erich Mende (*1916) : Portrait-Photographie, signiert, 1965

Erich Mende (1916-1998) : Orig.-Fotografie (Portrait).

Unterhalb der Fotografie
signiert und datiert: „Berlin – Bonn Sept. 1965“

Fotografie : 11,5 × 8 cm
Unterlagepapier : 24,5 × 16 cm

Fotografie auf größeres Untersatzpapier montiert, dieses mit deutlichen Knickspuren in allen vier Ecken.
Die Fotografie selbst in guter Erhaltung.

Erich Mende (1916 Groß Strehlitz/Oberschlesien – 1998 Bonn), deutscher Offizier, Jurist und Politiker (FDP, später CDU). Von 1960 bis 1968 Bundesvorsitzender der FDP und von 1957 bis 1963 zugleich Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion. Von 1963 bis 1966 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen und Vizekanzler.

Autograph

20 EUR





Portrait : Alexander von Humboldt (1769-1859) - Lithographie von Ducarme

Portrait : Alexander von Humboldt (1769-1859).

„LE B.n A. DE HUMBOLDT.“

Kreide-Lithographie von Ducarme, 1. Hälfte 19. Jh.

Darstellung : ca. 13 × 14 cm
Blatt : 27,5 × 20 cm

Erhaltungseinschränkungen:
Das Blatt durchgehend stockfleckig, angestaubt und am unteren Rand lichtschattig.
Deutliche Knickspuren sowie ein Einriss (ca. 1,5 cm) am linken Blattrand, einige feine Fahrer links von der Darstellung (siehe Abb.).

Pierre François Ducarme

35 EUR





Jerusalem / Felsendom u. al-Aqsa-Moschee (Tempelberg) / Klagemauer. - 3 Photochromdrucke, um 1895

Jerusalem / Felsendom und al-Aqsa-Moschee / Klagemauer

3 Photochromdrucke, um 1895.

Bildmaß : je 16,3 × 22,4 cm
Blatt : je 24 × 32,5 cm

Die Photochromdrucke jeweils auf ein größeres, blaugrau meliertes Unterlageblatt aufgezogen.
Diese wellig, teils lichtschattig sowie altfleckig. Bei allen drei Blättern finden sich winzige Löchlein (Reißnagelspuren) im Bereich der Ecken (weit außerhalb der Darstellung, siehe Abb.).

Die Darstellungen selbst leicht angestaubt bzw. mit schwachen Abriebspuren – ansonsten in guter farbfrischer Erhaltung.

Unterhalb der Bilder von alter Hand ortsbezeichnet.

„Der Photochromdruck ist ein Flachdruckverfahren für die Wiedergabe von Halbtönen im rasterlosen Mehrfarbdruck mit Hilfe der Verwendung der Lichtempfindlichkeit von syrischem Asphalt. Die Technik wurde in den 1880er-Jahren vom Zürcher Lithografen Hans Jakob Schmid (1856–1924) bei der Photochrom Zürich (Orell Füssli) marktreif entwickelt. Annähernd einhundert Jahre lang war der Photochromdruck das effektivste rasterlose Flachdruckverfahren zur Herstellung von hochwertigen Farbreproduktionen, seine Blütezeit erlebte er in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.“ (Wikip.)

75 EUR





Jerusalem : Grabeskirche / Auferstehungskirche / Kirche vom heiligen Grab. - 2 Photochromdrucke, um 1895

Jerusalem : „Kirche des hl. Grabes“.

2 Photochromdrucke, um 1895.

Bildmaß : 16,5 × 22,5 cm
Blatt : 24 × 32,5 cm

Die Photochromdrucke jeweils auf größeres, blaugrau meliertes Unterlageblatt aufgezogen.
Beide wellig, lichtschattig, altfleckig, mit zahlreichen kleinen Löchlein (Reißnagelspuren) in allen vier Ecken. Die Ränder teils mit kleinen Läsuren, einige Ecken mit Ein- und Ausrissen (siehe Abb.).

Die Photochromdrucke selbst mit wenigen feinen Kratzern bzw. gering fleckig – ansonsten in guter farbkräftiger Erhaltung.
Unterhalb der Bilder von alter Hand ortsbezeichnet.

Ναός της Αναστάσεως

„Der Photochromdruck ist ein Flachdruckverfahren für die Wiedergabe von Halbtönen im rasterlosen Mehrfarbdruck mit Hilfe der Verwendung der Lichtempfindlichkeit von syrischem Asphalt. Die Technik wurde in den 1880er-Jahren vom Zürcher Lithografen Hans Jakob Schmid (1856–1924) bei der Photochrom Zürich (Orell Füssli) marktreif entwickelt. Annähernd einhundert Jahre lang war der Photochromdruck das effektivste rasterlose Flachdruckverfahren zur Herstellung von hochwertigen Farbreproduktionen, seine Blütezeit erlebte er in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.“ (Wikip.)

45 EUR