Kanton Uri (Schweiz) - Kupferstich/Meisner Schatzkästlein, um 1624
Kanton Uri (Schweiz) : „Ury. Canton.“
Kupferstich, um 1624.
Kupferstich aus : Thesaurus Philo-Politicus (Daniel Meisner’s Schatzkästlein).
Exemplar der frühen Ausgabe bei Eberhard Kieser, Frankfurt/Main.
Darstellung (Plattenrand) : 10 × 15 cm.
Blatt : 15 × 19 cm.
Vollrandiges Blatt in schöner Erhaltung.
Einige wenige wohl kaum störende, stecknadelkopfkleine Pünktchen in Schrift und Rand (siehe Abb.).
Uronia, Urania, Altdorf, Alteref, Emblematik, Gottesfurcht, Glaube, Hoffnung, Gutes tun macht seelig
55 EUR
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Kirche/Kloster (evtl. Kreta). - Elektrographie, 1978
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :
Kirche / Kloster (evtl. Kreta/Griechenland)
Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren),
signiert und datiert (19)78.
Unten rechts betitelt (für mich nicht lesbar).
Darstellung/Blatt : 24,5 × 18 cm.
Unterlageblatt : 26,5 × 19,5 cm.
Die Elektrographie (auf ein etwas größeres Unterlageblatt montiert) in schöner Erhaltung. Die Blattränder etwas ungleichmäßig.
Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.
In den 1960er Jahren entwickelte R. Rosenkranz eine Drucktechnik die er “Elektrographie” nannte. Er arbeitete auf einer 0,4mm PVC-Folie mit einer elektrischen Fräsernadel und chemischen Materialien. Von einer Platte konnte er in einem einzigen Arbeitsgang alle Farben drucken. Jeder Abzug ist ein Original-Künstlerhanddruck und wurde nur in einer Kleinstauflage gedruckt.
35 EUR
Rupert Rosenkranz (*1908): Wäscherinnen/Waschfrauen in Ventimiglia/Italien - Aquarell, 1955
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :
“Wäscherinnen II“ (Ventimiglia/Italien)
Aquarell,
signiert, ortsbezeichnet und datiert, (19)55.
Unten links auf dem Unterlageblatt bezeichnet.
Darstellung/Blatt : 17 × 18 cm
Unterlageblatt : 25 × 32 cm
Aus dem Nachlaß.
Das Aquarell auf etwas größeres rotes Tonpapier aufgezogen, dieses wiederum auf ein größeres weißes Unterlageblatt. Die Darstellung in schöner, farbfrischer Erhaltung.
Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.
25 EUR
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Mädchen-Porträt. - Kohle, 1964
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :
Mädchen-Porträt.
Kohle,
signiert und datiert: „19. III. 64“.
Darstellung/Blatt : 43 × 33 cm
Aus dem Nachlaß.
Das Blatt entlang der Kanten etwas lichtschattig, knickspurig, mit einigen kleinen Läsuren.
Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.
35 EUR
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Distel. - Elektrographie für Video-Film "Rosenkranz", 1987
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :
Distel
Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren),
signiert und datiert (19)87.
Unterhalb der Platte folgende Notiz des Künstlers:
„Platte für Video-Film „Rosenkranz“ hergestellt – dieser Druck von Herrn Hüttner gedruckt u. die Platte ihm zur Erinnerung überlassen“
In der Platte abweichend, spiegelverkehrt mit „RR 86“ datiert.
Darstellung (Plattenrand) : 22 × 14 cm.
Blatt : 38 × 28 cm.
Das breitrandige Blatt etwas angestaubt, mit Fingerknicken sowie beim Druck entstandenen Farbspuren (obere Blattkante, siehe Abb.).
Die Darstellung selbst in guter Erhaltung.
Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.
In den 1960er Jahren entwickelte R. Rosenkranz eine Drucktechnik die er “Elektrographie” nannte. Er arbeitete auf einer 0,4mm PVC-Folie mit einer elektrischen Fräsernadel und chemischen Materialien. Von einer Platte konnte er in einem einzigen Arbeitsgang alle Farben drucken. Jeder Abzug ist ein Original-Künstlerhanddruck und wurde nur in einer Kleinstauflage gedruckt.
35 EUR
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Bettlerin in Antibes. - Kol. Tuschzeichnung, 1955
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :
Bettlerin mit Kind
Studie (Tusche/Tempera),
signiert und datiert sowie am unteren Blattrand mit Bleistift bezeichnet:
„bettelnde Zigeunerin / Studie aus Antibes 1955.
Darstellung/Blatt : 28 × 18 cm
Aus dem Nachlaß.
Das Blatt entlang der linken Kante etwas lichtschattig. Mittig deutliche, horizontale Knickspur sowie kleiner Knick am oberen Blattrand (siehe Abb.).
Die Darstellung ansonsten in guter, farbfrischer Erhaltung.
Rückseitig Spuren vormaliger Montage an rechter Blattkante (bildseits unmerklich, siehe Abb.).
Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.
35 EUR
Fichtelgebirge : Leporello mit 30 Ansichten. - Löffler & Co., Greiz, ca. 1905-1910
Fichtelgebirge
Leporello mit 30 Ansichten,
bei Löffler & Co., Greiz, ca. 1905-1910.
Quer-Kleinoktav : 10,5 × 15 cm
30 Bl. (komplett)
Schmales Halbleinenbändchen mit feiner Goldprägung, an den Kanten und besonders am Rücken deutlich berieben (siehe Abb.).
Vorsätze etwas stockfleckig, Abbildungen durchgehend mit Fingerknick an oberer Kante sowie teils angestaubt.
Persönliche Widmung auf letztem Blatt (siehe Abb.).
Die Ansichten mehrheitlich von Luisenburg und Alexandersbad.
30 EUR
Breslau / Wroclaw (Schlesien) : Altes Rathaus. - Aquarellierte Tuschzeichnung
Wroclaw (Breslau)
Aquarellierte Tuschzeichnung,
bezeichnet und signiert (für mich nicht entzifferbar).
Darstellung/Blatt : 28,5 × 20 cm
Das feste Papier leicht gewellt, die Darstellung im Rahmen eines ursprünglichen Passepartoutausschnittes nachgedunkelt/lichtschattig – ansonsten in guter Erhaltung.
Rückseitig Reste vormaliger Montage zuäußerst entlang der Ränder.
Breslauer Rathaus, Großer Ring, Polen
20 EUR
Hamburg-Neustadt : Schaarmarkt (evtl. Briefkopf). - Kol. Lithographie, Ende 19. Jh.
Hamburg-Neustadt : Schaarmarkt.
Kol. Lithograpie nach D.M. Kanning (evtl. Briefkopf),
wohl Ende 19. Jh.
Darstellung : 5,6 × 7,9 cm
Rahmen : 15,5 × 17,5 cm
In einem schmalen Rähmchen unter Passepartout.
Der Rahmen an oberem wie unterem Schenkel etwas beschabt (siehe Abb.), die weiße Bemalung des Passepartoutkerns teils abgeblättert.
Die Lithographie bis an den Rand beschnitten und auf eine Unterlage aufgezogen, diese wiederum fest unter das Passepartout montiert. Die Darstellung selbst in guter Erhaltung.
Kirche Sankt Michaelis, Michel, Hamburgensien
Kempten : Ausgrabungen römischer Baureste auf dem Lindenberg (1. u. 2. Bericht). - Allgäuer Altertumsverein, 1888-1890
Über die vom Allgäuer Alterthumsverein in Kempten vorgenommenen Ausgrabungen römischer Baureste auf dem Lindenberge bei Kempten.
1. und 2. Bericht (in einem Band).
Kempten, Verlag des Alterthumsvereins, 1888 u. 1890.
Quart : 29,5 × 20,5 cm.
Kollation : 45 S., XXVII Tafeln, 2 Pläne, [13] Bl. (Beilagen) / 17 S., 2 Ausgrabungspläne
Seite für Seite auf Vollzähligkeit und Erhaltung geprüft.
Schlichter Halbleinenband der Zeit. – Einband rundum deutlich berieben und altfleckig, mit kleinen Fehlstellen (siehe Abb.), Bindung fest/stabil. Vorderer Vorsatz gering farbfleckig, Papier innen qualitätsbedingt gebräunt, hie und da minimale Randläsuren. Der Ausgrabungsplan der Jahre 1885/86 im ersten Bericht mit hinterlegtem Einriss sowie knickspurig und knittrig. Von S. 9 – 17 sowie im Plan II beim zweiten Bericht, sich stetig vergrößerndes Löchlein im unbedruckten Außensteg (ohne jeglichen Textverlust, siehe Abb.).
65 EUR
Weiter 